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Verkostung Bordeaux vs. Bordeaux-Blends der Welt

28.11.2019
18:30 Until 22:30 Time

Renommierte Châteaus vom linken und vom rechten Ufer werden mit modernen Bordeaux-Blends aus den Neue-Welt-Ländern, der Maremma und dem Burgenland verglichen.

Address: Vinothek Punkt 404, Bräuhausgasse 40/4, 1050 Wien
Organiser: Johannes Fiala
Price: 140 Euro
Price for members: 110 Euro
Registration deadline: 20.11.2019
Email: fiala.johannes@A1.net

Neben der klassischen Bordeaux-Frage „links oder rechts?“ untersuchen wir, ob im direkten Vergleich mit Bordeaux-Blends aus anderen Ländern ein Bordeaux immer erkennbar ist.
Wir verkosten zehn 2er-Rotwein-Flights von berühmten Châteaus oder Entdeckungen von Bordeaux und großen Namen aus der Maremma, dem Burgenland, Kalifornien, Chile, Argentinien und Südafrika. Dabei werden immer ein Bordeaux und eine Cuvée aus den Bordeaux-Sorten (Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec) vom gleichen Jahrgang und vergleichbarer Preisklasse verdeckt gegenübergestellt. Dabei haben die Pärchen immer die gleiche dominierende Rebsorte, also Merlot oder eine der Cabernet-Sorten.
Bei den Jahrgängen bewegen wir uns im Bereich 2009 bis 2016 und beim Preis 15 bis 270 Euro.
Zu Beginn verkosten wir einige Bordeaux-Entdeckungen mit guten Preisleistungsverhältnis im Vergleich mit hochwertigen, wohlfeilen Blends aus Österreich, Chile, Argentinien und Südafrika. Ein spannendes Kräftemessen erleben wir, wenn zwei Merlot dominierte Kraftlackl aufeinandertreffen und sich Château Puygueraud aus der Satelliten-Appellation Francs Côtes de Bordeaux gegen ein Imperium vom Neusiedlersee stemmt. Der erste Höhepunkt kommt dann, wenn sich mein Lieblings-Bordeaux (was das Preis-Genuss-Verhältnis betrifft) Château Cantenac Brown mit dem tiefdunklen Othello aus Kalifornien misst. In dieser Liga geht es dann weiter mit den neuen Gewächsen Le Serre Nuove der Tenuta dell'Ornellaia und den großartigen Grand Mayne. Ein Muss für diese Auswahl war für mich der Cabernet Sauvignon vom Kollwentz. Er ist zwar reinsortig, aber für mich zur Zeit der beste Österreicher aus Bordeaux-Sorten am Primärmarkt. Wir vergleichen ihn mit den in Österreich sehr bekannten Château Lynch Moussas.
Den krönenden Abschluss bilden dann zwei Duelle Bordeaux gegen Maremma im High-End-Bereich. Der Cabernet Franc dominierte Biserno di Biserno von Lodovico Antinori tritt gegen den klassifizierten Château Lynch-Bages aus Pauillac an.
Das Highlight ist sicherlich der Vergleich des Kultweins Sassicaia gegen den begehrtesten Grand Cru Classé aus Saint-Julien nämlich Château Léoville Las Cases, beide bestechen mit Kraft und Eleganz.