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Steirische Riedenweine - 6 Terroirs im Vergleich

28.08.2019
18:30 bis 22:30 Uhr

Verkostung Steirischer Lagenweine aus den definierten Ortswein-Bereichen im direkten Vergleich. Wir verkosten 20 ausgesuchte Lagenweine und diskutieren, ob die Aufteilung in die Ortsweinbereiche tatsächlich nachvollziehbare Unterschiede der Boden-Typizitäten erkennen lässt.

Adresse: Bräuhausgasse 40/4, Wien, Österreich
Organisator: Johannes Fiala
Kosten: € 60,-
Kosten für Mitglieder: € 45,-
Anmeldeschluss: 23.08.2019
Email: fiala.johannes@A1.net

Mit dem Jahrgang 2018 erhielten die 3 Steirischen Weinbaugebiete DAC-Status. Außerdem wurde nach dem Vorbild des Burgunds für jede DAC eine Qualitätspyramide mit Gebietsweinen, Ortsweinen und Riedenweinen definiert. Gebietsweine und die Lagen, die jetzt Ried heißen, gab es defacto schon immer. Neu ist die Kategorie der Ortsweine, die nun exakt abgesteckte Grenzen haben.
Die Südsteiermark z.B. wird in 5 Ortsweinbereiche unterteilt: Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Kitzeck-Sausal und Eichberg. Bei der Unterteilung wurden die politischen Grenzen der weinbautechnisch wichtigsten Gemeinden an bestimmten Stellen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bodentypen adaptiert.

Was gibt's zu verkosten?
Wir verkosten zehn 2er-Weißwein-Flights von den arrivierten Winzern Gross, Polz, Potzinger, Tement, LacknerTinnacher, Wohlmuth und Neumeister sowie von den Aufsteigern der letzten Jahre wie Jaunegg, Reinhard Muster, Bernd Stelzl und Kodolitsch. Ich habe jeweils die Lagen von den Winzern ausgesucht, die sich im Moment am besten präsentieren. Dabei werden immer 2 Lagenweine aus gleicher Rebsorte und gleichem Jahrgang, aber aus unterschiedlichen Ortsbereichen, verdeckt gegenübergestellt.
Der Schwerpunkt liegt naturgemäß bei Sauvignon Blanc, aber auch vom Gelben Muskateller und den Burgundersorten gibt es exzellente Lagenweine zu verkosten so zum Beispiel Weißburgunder Kittenberg vom Potzinger im Vergleich mit dem Hirritschberg vom Stelzl. Die großen Lagen am Eichberg fernab vom Weinstraßengetümmel sind zwar nicht so bekannt, liegen aber auf über 500 Höhenmeter besonders hoch, wie z.B. der Knily von Daniel Jaunegg. Ein flammendes Inferno gibt es sicher, wenn der Flamberg von Katharina Tinnacher unsere Gaumen erhellt.
Nach einer Überraschungssorte wird es spannend mit Weißburgunder, wenn die Lage Nussberg aus Ehrenhausen und die Lage Kittenberg vom Sausal aus einer Winzerhand vom Weingut Gross zum Vergleich stehen. Das gleiche Spielchen spielen wir mit Therese und Czamilla vom Polz, wo Leutschach gegen Kitzeck antritt. Einen kurzen Abstecher machen wir auch ins Vulkanland mit der Ikone des Gebiets, dem Moarfeitl vom Neumeister. Den krönenden Abschluss bilden zwei Klassiker Hochgraßnitzberg vom Weingut Polz und Sernau vom Weingut Tement, der sich schon zugänglicher zeigt als der Zieregg.

Anmeldung per Email an fiala.johannes@A1.net