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Piemontverkostung Lagen aus Barolo und Barbaresco

13.02.2020
18:30 bis 22:30 Uhr

Sind die unterschiedlichen Nebbiolo Terroirs im Piemont kostbar? Was ist der Unterschied zwischen Barbaresco mit Barolo und haben die unterschiedlichen Barolo-Subzonen eigene Typizitäten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, vergleichen wir in 2er-Flights Barbarescos und Barolos aus verschiedenen Barolo-Gemeinden. Nach kurzem Eintrinken mit autochthonen Weiß- und Rotweinsorten der Langhe und des Monferrato widmen wir uns voll und ganz dem Nebbiolo.

Adresse: Bräuhausgasse 40/4, Wien, Österreich
Organisator: Johannes Fiala
Kosten: 120 Euro
Kosten für Mitglieder: 100 Euro
Anmeldeschluss: 06.02.2020
Email: fiala.johannes@A1.net

Wir verkosten 23 Weine, davon sieben 2erFlights Barolo/Barbaresco. Zur Begrüßung kommt ein prickelnder Moscato d’Asti von Braida ins Glas. Bevor wir uns voll und ganz dem herben Charme des Nebbiolos hingeben, starten wir mit einem Block von autochthonen Weiß- und Rotweinsorten. Dabei kommt natürlich dem Barbera die wichtigste Rolle zu. In einem Flight vergleichen wir aus dem exzellenten Barbera-Jahrgang 2017 Bruno Roccas Exemplar von Barbera d‘Alba mit dem nordöstlich gelegenem Barbera d‘Asti vom Barbera-Vorzeigebetrieb Braida, dessen Gründer, Giacomo Bologna, durch seine Pionierarbeit den Barbera erst salonfähig machte. Im zweiten Barbera-Flight vergleichen wir eine sortentypische Barbera-Entdeckung mit einer 3mal so teuren Barbera-Ikone von Braida.

Anhand der Rebsorte Nebbiolo vergleichen wir nicht nur Barolo und Barbaresco sondern auch die wichtigsten Barolo-Gemeinden untereinander.
Bei insgesamt sieben 2er-Flights mit Barolo und/oder Barbaresco stellen wir einerseits Jahrgangsvergleiche von gleichen Weinen an und andererseits Vergleiche unterschiedlicher Barolo-Gemeinden (Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Monforte d'Alba, Serralunga d’Alba und Novello) und Barbaresco vom gleichen Jahrgang aus dem grandiosem Nebbiolo-Jahr 2015 und einigen älteren Vertretern. Einen Flight widmen wir den Vergleich „Modernisten vs. Traditionalisten“, wobei hier die Grenzen heutzutage nicht mehr klar zu ziehen sind und so wird der Vergleich bei uns zu „überholte Moderne vs. moderne Tradition“:) abgewandelt.

Bei den ersten drei Barolo/Barbaresco-Flights bewegen wir uns im Preisrange von 30 bis 50 Euro. Sehr hochwertig im Preisbereich 75 – 120 Euro wird es bei den letzten vier 2er-Flights, wo uns große Namen, sowohl was Lage als auch Weingut betrifft, erwarten. Wie z.B. 2 Jahrgänge Bussia – Cicala von Aldo Conterno oder von Paolo Scavino Bric Del Fiasc und Ravera. Weiters genießen wir einen Mix von renommierten Winzern wie Bruno Rocca, Elio Grasso, Francesco Rinaldi und Albino Rocca sowie von Schootingstars wie Schiavenza und dem „Barolo Girl“ Giulia Negri, von großen Häusern wie Cannubi von Michele Chiarlo und Entdeckungen von meinen zahlreichen Piemont-Verkostungen und Piemont Reisen.

Natürlich hat jeder Hügel sein eigenes Mikroklima und seine eigene Bodenkomposition, aber ganz grob kann man das Nebbiolo-Mekka rund um Alba in 3 unterschiedliche Terroirs aufteilen:
• La Morra und Barolo
• Monforte d’Alba, Castiglione Falletto und Serralunga d’Alba
• Barbaresco

Die Lagen im Barbaresco liegen tiefer und haben durch die Nähe zum Tanaro ein gemäßigteres Klima und haben meist eine Ost- oder Westausrichtung, während Barolo meist auf Südost- oder Südwesthängen wächst. Deswegen sind die Weine aus dem Barbaresco eleganter.
Innerhalb des Barolo-Gebiets gibt es im Wesentlichen 2 Bodenformationen, die in ihrer Entstehung satte 4 Millionen Jahre auseinanderliegen. Die Bodenart der westlich gelegenen Hänge zwischen Barolo und La Morra wird als Tortonium, die im Osten liegenden Gebiete bei Monforte, Castiglione Falletto und Serralunga d’Alba als Helvetium bezeichnet. Die Weine um La Morra sind fülliger und weicher als die noch tanninreicheren vom trockeneren Osten.

Anmeldung per Email an fiala.johannes@A1.net bis spätestens 31. Januar.